Monat: März 2020

Neuer Termin für die TBI-Challlenge 2020

Neuer Termin für die TBI-Challlenge 2020

© Universität Wien/ Alex Schuppich

Der neue Termin für die TBI-Challlenge 2020 wurde auf den 27 – 28. November festgeleg. Nähere Infos findet ihr unter https://tbi2020.wixsite.com/tbi-challenge-eu2020 . Den Willkommnes-Beirtag von Herrn Dr- Nikolaus Steinhoff haben wir hier ins Deutsche übersetzt:

 

An alle Mitglieder und Freunde,

Durch eine qualitativ hochwertige Notfallhilfe, die Behandlung in der Primärversorgung und Fortschritte in der Intensivmedizin können immer mehr Opfer von traumatischen Hirnverletzungen (TBI) von der Ersten Hilfe und der Primärversorgung auf der Intensivstation in den dynamischen Prozess der neurologischen Rehabilitation überführt werden.

Neurorehabilitation ist eine Teamarbeit und Ärzte, Pflegepersonal, Therapeuten, Sozialarbeiter, Neuropsychologen, Familienmitglieder müssen sich gemeinsam um die Genesung der oft schwerstbehinderten Schädel-Hirn-Trauma-Verletzten kümmern.  Die soziale Sicherheit und die nationalen Gesundheitssysteme sind ebenfalls Teil des Neurorehabilitationsteams, daher wäre eine starke und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem medizinischen und familiären Teil wünschenswert.

Die TBI als die Pathologie mit den 1000 Gesichtern steht vor Herausforderungen in der Forschung in den Bereichen Traumatologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie, Pharmakologie, Intensivmedizin, Neurologie, Neurorehabilitation, Psychologie und Soziologie.  Die Medizin muss mit der Industrie zusammenarbeiten, um neue Lösungen zur Verringerung der ersten und sekundären Hirnschäden zu finden, einschließlich der Ausarbeitung neuer Techniken und der Verbesserung von Präventivmaßnahmen sowie des Umerziehungsansatzes.

Dieser Kongress steht im Zeichen neuer und wissenschaftlicher Ansätze in den Bereichen Neuropsychopharmakologie, Hirnstimulation, Stammzellenforschung, Exzitotoxizität und Apoptose nach TBI, Brain Computer Interface, Neuroradiologie, Neurotechnologie und Robotik, Telemedizin, Langzeitrehabilitation bei leichter und schwerer TBI, Schmerz nach TBI, Intensivpflege und Prognose nach TBI, Klinische Forschung in der Akut- und Postakutversorgung, Prävention in der Intensivpflege und Langzeitrehabilitation, Sexuelle Beziehungen und TBI, Neuropsychologische und psychologische Veränderungen bei TB-Verletzten und Familien auf kurz- und langfristiger Ebene, Soziomedizin und Altern, Outcome und Lebensqualität nach TBI.

Es ist mir eine Freude, diesen Kongress für die TBI-Gemeinschaft in Europa zu organisieren.  Die wissenschaftliche Arbeit auf hohem Niveau wird in mündlichen Präsentationen und Postersitzungen vorgestellt.

Der TBI-Challenge.eu ist der erste wissenschaftliche Kongress zu TBI, der darüber hinaus einen direkten Wissenstransfer zwischen den Wissenschaftlern, den TB-Verletzten und ihren Familien bietet.  Das Bedürfnis nach dieser Möglichkeit wurde von beiden Seiten der TBI-Gemeinschaft, den Fachleuten und den TB-Verletzten, geäußert.

Nun wird der Europäische TBI-Kongress sowohl für die Experten der TBI, die wissenschaftlichen Teilnehmer mit ihrer Berufserfahrung als auch für die TBI-Betroffenen mit ihre Erfahrung als Plattform für den Austausch von wertvollen Informationen dienen.

Wir freuen uns darauf, Sie auf der TBI-Challenge.eu 2020 unter dem Motto "The New Future of TBI-Treatment and Research - Changes through Experience over the last 20 years" zu treffen.

 

Mit den allerbesten Grüßen

Nikolaus Steinhoff
Präsident von TBI-Challenge.eu 2020
Generalsekretär der BIF

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Bei Auszeichnung in UNO-City dabei

Bei Auszeichnung in UNO-City dabei

Zero Project – die Mission für eine Welt ohne Barrieren

Damit hätte wohl niemand gerechnet!? Am 20. Februar durften wir am Internationalen Veranstaltung Zero-Projects Kongress in der UNO-City teilnehmen. Zero-Project wurde 2008 von der Essel-Stiftung ins Leben gerufen und konzentriert sich auf die Rechte von Menschen mit Behinderung weltweit. Zum heurigen Kongress kamen 800 Personen aus der ganzen Welt … und wir waren auch dabei!

In einem Teil ging es um die Barrierefreiheit in den Museen, wo Dr. Rotraut Krall, verantwortlich für barrierefreie Kunstvermittlung im Kunsthistorischen Museum KHM vom Erfolg des ARCHES-Projekts berichtete. Auch dabei von der Wiener SHG-SHT-Mitglieder waren Mag. Ulla Kaspar-Port, Dipl. Ing. Thomas Köck und ich.

Dr. Rotraut Krall, Dipl. Ing. Thomas Köck und ich in der UNO-City

Von September 2016 bis Dezember 2019 nahm das KHM am ARCHES-Projekt teil. Dabei gab es jede zweite Woche Workshops im Atelier, wo getestet wurde, wie Menschen mit besonderen Bedürfnissen für die Kunst besser zugängig gemacht werden soll.

Entstanden ist dabei die Museums-App mit sechs thematisch unterschiedlichen Touren durch die Galerie. Für die dabei ausgewählten Kunstwerke gibt es detaillierte Objektbeschreibungen für blinde und sehbehinderte Menschen, Erklärungen in einfacherer Sprache und leicht lesbare Texte. Für Menschen mit Hörbehinderung wurden Videos in Gebärdensprache erstellt.

Diese „App ARCHES – KHM für alle“ wurde auf der Zero-Project-Conference 2020 ausgezeichnet. Bei der Präsentation wurde zuletzt mein Bild von einem der vielen Workshops gezeigt. Darauf fasste ich (Originale in Englisch) meine neuen Eindrücke vom KHM so zusammen:

von Sigrid Kundela

Herzlichen Glückwunsch liebe Rotraut. Du hast uns allen wirklich geholfen, unser Interesse für die Kultur zu verstärken. Gerne kommen wir jetzt zur monatlichen Führung und können jedes Mal wieder etwas dazulernen. Und dass immer noch einige Verbesserungswünsche an die Direktion des KHMs weitergeleitet werden, klingt sehr zuversichtlich. Sicher bist Du energisch genug und mit zwei Millionen Besuchern pro Jahr werden sich die gewünschten Änderungen schon durchsetzen lassen. Wir halten Dir beide Daumen!

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