Kärnten

Beim Frühstück im Parkhotel kennengelernt

Beim Frühstück im Parkhotel kennengelernt

Beim unserem ersten heurigen Treffen am 23. Jänner 2026 lernten wir endlich die zwei neuen Freunde Isa  und Franz kennen. Für 9.00 Uhr war im Villacher Parkhotel dafür ein Tisch reserviert. Angedacht war gemeinsam frühstücken oder nur zum Trinken, so wie jeder wollte. In dieser gemütlichen Atmosphäre begannen auf Wunsch der beiden Neuen die  „alten" Teilnehmer ihre Geschichte zu erzählen. Die beiden  horchten interessiert zu und stellten Fragen.

In Gesprächsrunde viel erfahren

Isa Arztmann erlitt vor vier Jahren einen Schlaganfall und war damals 52 Jahre alt. An diesem Tag war mit ihre Töchter ein Ausflug geplant. Verwundert wo ihre Mutter blieb, hielten sie Nachschau, erkannten daheim im Schlafzimmer die Situation und setzten sofort die Rettungskette in Gang. Isa wurde 3x operiert und verbrachte insgesamt acht Monate im Klinikum Klagenfurt und auf der Reha. Die Sprache, Wörter finden, Sätze bilden, lesen ... alles neu lernen, war ihre Aufgabe.

Wieder zuhause waren ihre Kinder ständig anwesend. Es ging Isa langsam besser. Zur Sicherheit ermöglicht Isa ein sogenannter „roter Knopf", wieder alleine mit ihrem Hund Tobi zu leben. Sie ist guter Dinge, denkt an den Spruch: „Aufgeben tut man nur einen Brief!" So schaffte sie es, sich aus allen Tiefs zu holen. Wesentlich trug Tobi dazu bei. Er verlangt viel von ihr, wodurch sie als Frauchen gefordert wurde. Das ist die sogenannte Win-Win-Situation. Sichtbar zurückgeblieben sind noch Probleme mit dem rechten Arm und den Fingern.

Franz Inzko ist ein weiteres neues Mitglied von uns. Er war praktischer Arzt sowie Psychotherapeut und erlitt mit 32 Jahren einen Herzinfarkt. Dazu kam mit 50 Jahren ein Schlaganfall. Acht Jahre später erhielt er einen Bypass und nach nur zehn Monaten gab es erneut einen Infarkt. Auch er musste alles neu lernen. Kein Wort in deutscher Sprache konnte er mehr sprechen, dafür war Reden in Englisch und Slowenisch möglich. Aber auch Franz arbeitete sich zurück. Jetzt ist er bereits in Pension und als Musiker tätig geworden. Er erkennt Laute in der Umwelt und macht die Beleuchtung für Bühnenbilder. Wie ein wandelbares Lexikon ist er aktiv und vielseitig interessiert. Nur seine rechte Hand ist noch etwas kraftloser geblieben

Wir alle sind von Isa und Franz so begeistert, als würden sie schon Jahre lang zu unserer Gruppe gehören. Ein herzliches Dankeschön für ihre Offenheit und den Wunsch zu unseren Treffen wieder zu kommen.

Alle waren satt, hatten viel geplaudert und gegenseitig voneinander erfahren. Dann trennten sich unsere Wege wieder. Im Februar ist eine Führung beim ORF Klagenfurt oder eine Spielenachmittag bei Isa in Spital/Drau geplant. Wer sich dafür interessiert, meldet sich bitte bei mir Tel: 0664/972 59 36

 

Martina Bergner, Wernberg, Terlach

 

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Weihnachtsfilm und noch ein Konzert

Weihnachtsfilm und noch ein Konzert

SHG-Gemeinsam statt einsam Villach

Advent, die stille Zeit des Jahres, denkt man! Nein, Hektik, Stress … sind allgegenwärtig. Den wollten wir für kurze Zeit hinter uns lassen. So beschlossen wir, den Kinofilm „Aufputzt is" mit Gerry Seidl als Hauptdarsteller anzuschauen. Das erwies sich als die beste Entscheidung. Der Film ist so nahe an der Realität. Für jedes Problem finden sich pointierte Lösungen auch oftmals skurrile. Wir lachten herzlichst und sehr viel. Leider verging der Film in Nu. Wir bedauerten es sehr. Der Abend des 12. Dezember klang bei Getränken & Speisen aus.

Zwei Tage später lauschten wir den Adventkonzert mit dem Chorensemble Villach in der evangelischen Kirche. Durch den Rahmen und den Gesang war ein Eintauchen und Spüren des stillen Advents leicht. Draußen vor der Kirche stießen wir noch auf Helgas Geburtstag an und wünschten alles Gute vor allem bei der Gesundheit.

Die gesamte „SHG-Gemeinsam statt Einsam" wünscht allen Gruppen ein schönes Weih-nachtsfest sowie Gesundheit, Vertrauen und Kraft sollen eure Begleiter für 2026 sein.

Evangelische Kirche in Villach

Unser nächstes Treffen ist im Jänner 2026 im Café oder Frühstück im Parkhotel. Den Termin machen wir uns untereinander noch aus. Wer will, ruft mich bitte an Tel: 0664/972 59 36

 

Mag. Martina Bergner, Wernberg, Terlach

 

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Adventkonzert in Stadtpfarrkirche Villach

Adventkonzert in Stadtpfarrkirche Villach

SHG-Gemeinsam statt einsam Villach

Wir besuchten das Carinthische Sommer Festival im Winter. Dargeboten wurde das Adventkonzert mit dem gemischten Chor Danica. Es stimmte uns am Sonntag, dem 30. November auf die kommende Adventszeit ein. Erleben durften wir das Konzert in der Stadtpfarrkirche Villach, die dem Hl. Jakob geweiht ist. Ein Konzert höchster Qualität wurde geboten. Wir hörten slowenische, deutsche Advent- und Marienlieder. Danke, dass wir dies miterleben durften. Hochgenuss pur! Für uns Laien ist es unvorstellbar, mit wie viel Glück diese Menschen eine so tolle Stimme geschenkt bekommen hatten.

Chor Danica beim Carinthischen Festival

Pfarrer Dr. Richard Pirker hatte die Idee für das Adventkonzert. Angedacht war die Veranstaltung einmal aufzuführen. Das Interesse am Konzert war unerwartet überwältigend. Daher beschloss der Chor dieses Adventkonzert fix in ihr jährliches Programm aufzunehmen. Der Eintritt war eine freiwillige Spende. Die zu geben, war uns nach dem Genuss wirklich ein Bedürfnis.

Danach ging es wieder zurück auf den Kirchenplatz und zum Plaudern beim Genuss von Glühwein und -most. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Konzert 2026.

Die SHG Villach wünscht allen im Neuen Jahr 2026, möge euch vor allem Gesundheit, Kraft, Ausdauer und inneren Frieden begleiten,

 

Martina Bergner, Wernberg, Terlach

 

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Wandern auf der Gerlitzen

Wandern auf der Gerlitzen

SHG-Gemeinsam statt einsam Villach

So war es geplant. Am Vortag herrliches Wetter und unglaubliche Fernsicht ließ uns hoffen, es wird morgen genauso sein. Weit gefehlt! Am 29. Oktober war warm anziehen notwendig. Denn bereits im Tal war es kalt und windig.

Die Gondel brachte uns von Annenheim zur Mittelstation, wo der Wind wirklich stark blies. Kurze Überlegung ob wir den Gipfel wirklich „besteigen“ sollen? Einstimmig gewann der Gipfel. Trotz Windschutz am Sessellift kamen während der Fahrt Zweifel an der Entscheidung. Die Kälte kroch uns in die Kleidung. Es war mehr als ungemütlich. Sollten wir besser gar nicht aussteigen und gleich wieder zur Mittelstation hinunter fahren? Nein, wir sind ja nicht aus Zucker! Wir gingen eine ganz kleine Runde, bauten den ersten Schneemann in diesem Winter, machten Fotos und dann eilten wir schnell zurück zum Sessellift. Die Windklappe kam herunter und es ging ab nach unten zur Mittelstation. Dort war ein heißes Getränk zum Aufwärmen Pflicht. Mit einem Spaziergang sowie der Gondelfahrt nach Annenheim versöhnten wir uns mit dem bereits sehr winterlichen Wetter.

Erster Schneemann auf Gerlitzen

Danke an alle, die bei dem gemeinsamen Ausflug dabei waren. Obwohl das Wetter wirklich nicht einladend war, hatten wir es wie immer sehr lustig und unterhaltsam.

 

Martina Bergner, Wernberg, Terlach

 

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Nach Stadtführung ein Zwetschkenkuchen

Nach Stadtführung ein Zwetschkenkuchen

HVV-Café Wolfsberg

 

Bei herrlichem Sonnenschein stand unserer Stadtführung durch Wolfsberg nichts im Weg. Viele Mitglieder unseres HVV-Cafés und auch einige Angehörige trafen sich dafür am 19. September und los ging die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten unserer Stadt.

Der Stadtführer Walter Richter, ein bekannter pensionierter Lehrer und Historiker aus Wolfsberg erzählte uns viel Interessantes. Sogar gebürtige Wolfsberger konnten noch da und dort einige Neuigkeiten erfahren.

Walter Richter

Die kulturinteressierten Leute aus unserem HVV-Café

Nach zweieinhalb kurzweiligen Stunden ging die Führung zu Ende. Danach lud uns Ingrid zu einem frisch gebackenen Zwetschken-kuchen mit Kaffee ein. So klang der Tag im Garten gemütlich aus.

Für die leckere Bewirtung und Organisation der Führung wollen wir uns ganz herzlich bei Ingrid bedanken. Wir sind gespannt, wann und wo wir uns für welche Veranstaltung wieder treffen werden…

 

Sandra Wiesinger, Villach

 

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Stadtrundgang und -museum Villach

Stadtrundgang und -museum Villach

Aus Kärnten: SHG-Gemeinsam statt einsam Villach

Die geplante Rundfahrt mit Frühstück über den Ossiacher See mussten wir auf nächstes Jahr verschieben. Stattdessen machten wir am 18. September in Villach eine Stadtführung und besuchten danach noch im Stadtmuseum eine empfehlenswerte Sonderausstellung.

Den Namen der Stadt Villach gibt es seit 1060. Unser Rundgang begann beim Franziskanerkloster mit der Franz-von-Assisi-Statue. Auf einer Miniaturansicht konnten wir die Stadtmauer mit den Toren sehen.

Danach ging es in die Ledergasse, die von Gerbern & Ledererzeugern den Namen erhielt. Auch heute arbeitet dort wieder ein Lederer. Am Kaiser Joseph Platz erfuhren wir, dass die großen Steine am Hauseck Schutz vor Beschädigungen durch Fuhrwerke boten. Drei Waffenkugeln, die in die Wand sichtbar eingemauert sind, erinnern an die Zeit  Napoleon. In einem schönen, alten Innenhof gibt es Abbildungen von Paracelsus jun. und sen.

Beim Stadtrundgang in Villach

Dann gingen wir ins Stadt-museum zu der Sonderausstellung „Wie Kriege enden“. Im Gedenken zum 80-jährigen Ende des 2. Weltkriegs werden hier Stücke aus der Sicht von Opfern, Zivilisten und Friedensstiftern ausgestellt. Im Vergleich mit fünf weiteren Kriegs-enden wir eingeladen in die Zukunft zu blicken. Frieden ist nicht selbst-verständlich, aber jeder kann einen Beitrag leisten um Kriege zu verhindern.

Der einfache Soldat Franz Arneitz, hielt  die Vorkommnisse in seinem Tagebuch fest. Es zeigt eine andere Sicht aus dem „Kriegsalltag“. Propaganda-plakate, Erinnerungen an die Reichs-kristallacht (antisemitische Gewalttaten in der Nacht vom 9. auf den         10. November 1938) wirken erschreckend. Daneben sahen wir Soldatenkleidung, ungeöffnete Esspakete, ein von Sibirien bis Kärnten getragenes Soldatenhemd, ein mit Schüssen durchlöchertes Auto aus der Ukraine, aus Fahnen genähte Kinderröcke und noch viel mehr.

Soldat Franz Arneitz

Diese lehrreiche Ausstellung sollte für jeden ein Muss sein. Es werden viele professionell interessante Führungen angeboten. Dafür gebührt dem Museumsdirektor Dr. Andreas Kuchler unser große Dank.

Schließlich beendeten wir dieses beeindruckende SHG-Treffen in einem Café. Im November ist der Besuch von der Schokoproduktion in Friesach und im Dezember ein Treffen am Weihnachtsmarkt geplant. Die Termine machen wir uns dafür kurzfristig untereinander aus.

 

Martina Bergner, Wernberg, Terlach

 

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Kneippwanderweg in Gschriet

Kneippwanderweg in Gschriet

Aus Kärnten: SHG-Gemeinsam statt einsam Villach

Wir entschieden uns für diese Route, um der Hitze im Tal zu entfliehen. Aber an diesen Tag änderte sich die Temperatur. Wir trafen uns am 28. August beim bekannten Platz und holten danach Sandra von zuhause ab. Denn diesmal fehlte ihr der fahrbare Untersatz. Los ging die Fahrt Richtung Millstättersee und einer langen, kurvigen, nicht wenig steilen Straße hinauf zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Eine herrliche Aussicht mit Blick auf den Millstättersee empfing uns dort.

 

Herrlicher Blick auf den Millstättersee

Wir entschieden uns für diese Route, um der Hitze im Tal zu entfliehen. Aber an diesen Tag änderte sich die Temperatur. Wir trafen uns am 28. August beim bekannten Platz und holten danach Sandra von zuhause ab. Denn diesmal fehlte ihr der fahrbare Untersatz. Los ging die Fahrt Richtung Millstättersee und einer langen, kurvigen, nicht wenig steilen Straße hinauf zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Eine herrliche Aussicht mit Blick auf den Millstättersee empfing uns dort.

Rast am Kneippwanderweg

Es gab mehrere Pausen, um die Aussicht, Umgebung, Gefühle und aufgetankte Kraft mitzunehmen. Nach einer Weile erreichten wir wieder das Auto. Dort gab es eine kurze Überlegung. Sollen wir gleich heimfahren oder doch hoch beim „Engelhof“ einkehren? Es war keine Frage, dass die Einkehr natürlich siegte. Verwöhnt mit guter Kulinarik, plaudern und planen der nächsten Ziele, endete der aktive Ausflug.

Zurück in Villach verabschiedeten wir uns und freuen uns schon aufs nächste Treffen. Abschließend bedanke ich mich bei allen Teilnehmer*innen für diesen harmonischen und gemütlichen Ausflug.

 

Martina Bergner, Wernberg, Terlach

 

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Erkundung mit historischem Tiefgang:

Erkundung mit historischem Tiefgang:

Stadtführung durch das obere Wolfsberg

Am Freitagnachmittag des 9. Mai 2025 begaben sich die Mitglieder der Gruppe und interessierte Angehörige auf eine rund zweistündige Stadtführung durch den oberen Teil von Wolfsberg. Mit dabei: der pensionierte Lehrer und Historiker OStR Walter Richter, der mit viel Wissen und Begeisterung durch die Straßen und Gassen führte. Die Route begann am Bleiweißparkplatz und führte über den Minoritenplatz, den Getreidemarkt und den neu gestalteten Hohen Platz bis hin zur Fleischerbrücke und dem Rathaus. Auch die Markuskirche, die alte Stadtmauer sowie das historische Gericht gehörten zu den Stationen.

Stadtführer OStR Richter (ganz li)

Die Führung war reich an spannenden Anekdoten und geschichtlichen Details – ein echtes Highlight für uns alle.

Ein besonderer Dank geht an Ingrid, die nicht nur die Organisation übernahm, sondern auch die Kosten der Führung spendierte – eine großzügige Geste, die großen Anklang fand.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Kaffeetrinken – natürlich wieder im vertrauten „Café Lebensg´fühl“. Bei Kuchen, Kaffee und guten Gesprächen ließ die Gruppe den informativen Nachmittag stimmungsvoll ausklingen.

Die Vorfreude ist groß: Teil 2 der Stadtführung – diesmal durch den unteren Stadtteil von Wolfsberg – ist bereits für den Herbst in Planung. Die Mitglieder des HVV-Cafés „Lebensg´fühl“ bleiben aktiv – mit Lebensfreude, Zusammenhalt und Neugier auf das, was kommt.

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HVV-Café Wolfsberg im „Lebensg´fühl“

HVV-Café Wolfsberg im „Lebensg´fühl“

Die SHG HVV-Café „Lebensg´fühl“ Wolfsberg – ursprünglich im September 2021 von Ewald, Christian und Reinhold als „Die drei Musketiere“ gegründet – ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie aus einer kleinen Idee eine starke Gemeinschaft wachsen kann. Ein Jahr nach der Gründung kam Sandra dazu.

Die Gründungsmitglieder Sandra, Christian, Ewald und Reinhold

Im Laufe der Zeit wuchs die Gruppe kontinuierlich. Heute zählen Manuela, Ingrid, Anja, Karl und Franz zum festen Kern. Treffpunkt ist jeden Montag, ab 9.00 Uhr im „Café Lebensg´fühl“ in der Johann-Offner-Straße 12, 9400 Wolfsberg – ein Ort des Austauschs, des Lachens und der Gemeinschaft. Neue Gesichter sind jederzeit herzlich willkommen – Humor und Zusammenhalt sind garantiert.

 

Reinhold Ninaus, Georgen im Lavanttal

 

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Pizzeria in Travis doch noch gefunden

Pizzeria in Travis doch noch gefunden

Aus Kärnten: SHG-Gemeinsam statt einsam Villach

Zur Auswahl für unsere Treffen am 23. Juli stand: Gerlitzen, Gschriet, Theaterwagen Porcia und Pizzaessen in Tarvis. Der Gewinner war der letztere und vor allem kulinarische Vorschlag.

Im schattigen Park eines Einkaufszentrums trafen wir uns aus allen Himmelsrichtungen kommend. Und schon ging´s los mit Plaudern und einem kleinen Imbiss, um das Rumoren im Bauch zu beruhigen. Dabei warteten wir gespannt auf unser neues Mitglied Leopoldine. Wir saßen unter dem Baum im Schatten, während Leopoldine auf der anderen Seite in der Sonne auf uns wartete. Schlussendlich entdeckte ich sie, Gott sei Dank, denn der Tisch war um 14.30 Uhr für uns reserviert.

Nun wurde besprochen, wer fährt mit dem Auto und wer kennt das Restaurant? Niemand! Aber mit der Hilfe vom Navi sollten wir es noch zeitgerecht finden. Dann meinte Helga, wenn wir schon auf den Weg zur Autobahnauffahrt sind, stellt sie ihr Auto unter der Brücke ab und steigt dort dann um. Als klima-bewusst denkende Leute waren wir von dieser Idee angetan. Aber auf der Fahrt dorthin verloren wir uns aus den Augen und am vereinbarten Platz wartete keine Helga. Folglich suchten wir sie im Ort und nach mehreren Anrufen fanden wir uns endlich wieder.

Aber jetzt war Eile geboten, um noch rechtzeitig in Tarvis anzukommen. Es sollte nicht sein, denn ein weiterer kurzer Stopp raubte Zeit. Das Handy mit eingestelltem Navi fiel aus der Halterung auf den Autoboden. Anhalten, Handy erneut fixieren sowie Navi neu einstellen.

Endlich hatten wir Tarvis erreicht. Der beste Parkplatz nahe dem Restaurant wurde gesucht. Alle und niemand wusste Bescheid, aber es fand sich ein noch freier Platz. Jetzt schnell ins Restaurant, Aber wo ist es genau? Dankenswerterweise sind die Italiener sehr hilfsbereit und gaben Auskunft. Die Gruppe teilte sich. Ein Teil eilte zu Fuß. Walter und ich folgten ihnen. Es ging bergauf und mit vielen Stufen. Das war Walter eindeutig zu viel. Helga ahnte das und kam uns entgegen. Sie blieb bei Walter, erklärte ihm den Weg, während ich das Auto holte. Walter stieg ein und wir suchten das Lokal. Walter wusste es nicht mehr, da er mit dem bereits zurückgelegten Weg seine Belastungsgrenze überschritten hatte. Wiederholtes telefonieren sowie für uns am Straßenrand winkend, erreichten wir dem Verhungern nahe das Ziel.

Endlich konnten wir bestellen und flott das Essen bekommen. Wir waren alle schon sehr hungrig. Aber mit Pizzen gestärkt, waren wir wieder mitten im Gespräch. Dabei erzählte Leopoldine von ihren Problemen. Sie bekommt beim Gehen leicht einen Schwindel und der kann Folgen haben … wo blieb die Zeit?

Helga und Walter vor der Pizzarestaurant in Travis

Sandra wollte bei der Geburtstagsfeier ihres Sohnes dabei sein. So kam es zum allgemeinen Aufbruch und wir machten uns auf den Heimweg. Vier Personen fuhren noch vor dem Gruppenfoto weg. Leopoldine und ich holten uns auf dem Weg zum Auto noch schnell ein Eis. Helga und Walter beobachteten uns dabei. Als wir dann endlich auch beim Auto waren, meinte sie, dass wir inzwischen schon einmal zu Hause waren, weil es so lange gedauert hatte. Dann nahmen alle Platz im Auto und die Heimfahrt verlief – fast - problemlos.

Denn am nächsten Tag informierte mich Leopoldine, dass sie kurz nach dem Aussteigen gestürzt war. Sie hatte sich nicht verletzt, aber ein paar Jugendliche halfen ihr beim Aufstehen. Das war ein Beispiel dafür, die heutige Jugend nicht alles „vergisst“, sondern auch sehr hilfsbereit sein kann. Unbekannterweise ein herzliches Danke!

Trotz Chaos wurde es ein schönes Treffen. Es war sehr lustig und unterhaltsam. Wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug nach Gschriet Ende August. Dabei werden wir auch unsere weiteren Trefftermine im Herbst vereinbaren. Wer mehr darüber wissen will, bitte schön, Tel: 0664/972 59 36 und/oder E-Mail: martinabergner57@gmail.com

 

Mag. Martina Bergner, Wernberg, Terlach

 

 

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