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HVV-Café Wolfsberg im „Lebensg´fühl“

HVV-Café Wolfsberg im „Lebensg´fühl“

Die SHG HVV-Café „Lebensg´fühl“ Wolfsberg – ursprünglich im September 2021 von Ewald, Christian und Reinhold als „Die drei Musketiere“ gegründet – ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie aus einer kleinen Idee eine starke Gemeinschaft wachsen kann. Ein Jahr nach der Gründung kam Sandra dazu.

Die Gründungsmitglieder Sandra, Christian, Ewald und Reinhold

Im Laufe der Zeit wuchs die Gruppe kontinuierlich. Heute zählen Manuela, Ingrid, Anja, Karl und Franz zum festen Kern. Treffpunkt ist jeden Montag, ab 9.00 Uhr im „Café Lebensg´fühl“ in der Johann-Offner-Straße 12, 9400 Wolfsberg – ein Ort des Austauschs, des Lachens und der Gemeinschaft. Neue Gesichter sind jederzeit herzlich willkommen – Humor und Zusammenhalt sind garantiert.

 

Reinhold Ninaus, Georgen im Lavanttal

 

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Pizzeria in Travis doch noch gefunden

Pizzeria in Travis doch noch gefunden

Aus Kärnten: SHG-Gemeinsam statt einsam Villach

Zur Auswahl für unsere Treffen am 23. Juli stand: Gerlitzen, Gschriet, Theaterwagen Porcia und Pizzaessen in Tarvis. Der Gewinner war der letztere und vor allem kulinarische Vorschlag.

Im schattigen Park eines Einkaufszentrums trafen wir uns aus allen Himmelsrichtungen kommend. Und schon ging´s los mit Plaudern und einem kleinen Imbiss, um das Rumoren im Bauch zu beruhigen. Dabei warteten wir gespannt auf unser neues Mitglied Leopoldine. Wir saßen unter dem Baum im Schatten, während Leopoldine auf der anderen Seite in der Sonne auf uns wartete. Schlussendlich entdeckte ich sie, Gott sei Dank, denn der Tisch war um 14.30 Uhr für uns reserviert.

Nun wurde besprochen, wer fährt mit dem Auto und wer kennt das Restaurant? Niemand! Aber mit der Hilfe vom Navi sollten wir es noch zeitgerecht finden. Dann meinte Helga, wenn wir schon auf den Weg zur Autobahnauffahrt sind, stellt sie ihr Auto unter der Brücke ab und steigt dort dann um. Als klima-bewusst denkende Leute waren wir von dieser Idee angetan. Aber auf der Fahrt dorthin verloren wir uns aus den Augen und am vereinbarten Platz wartete keine Helga. Folglich suchten wir sie im Ort und nach mehreren Anrufen fanden wir uns endlich wieder.

Aber jetzt war Eile geboten, um noch rechtzeitig in Tarvis anzukommen. Es sollte nicht sein, denn ein weiterer kurzer Stopp raubte Zeit. Das Handy mit eingestelltem Navi fiel aus der Halterung auf den Autoboden. Anhalten, Handy erneut fixieren sowie Navi neu einstellen.

Endlich hatten wir Tarvis erreicht. Der beste Parkplatz nahe dem Restaurant wurde gesucht. Alle und niemand wusste Bescheid, aber es fand sich ein noch freier Platz. Jetzt schnell ins Restaurant, Aber wo ist es genau? Dankenswerterweise sind die Italiener sehr hilfsbereit und gaben Auskunft. Die Gruppe teilte sich. Ein Teil eilte zu Fuß. Walter und ich folgten ihnen. Es ging bergauf und mit vielen Stufen. Das war Walter eindeutig zu viel. Helga ahnte das und kam uns entgegen. Sie blieb bei Walter, erklärte ihm den Weg, während ich das Auto holte. Walter stieg ein und wir suchten das Lokal. Walter wusste es nicht mehr, da er mit dem bereits zurückgelegten Weg seine Belastungsgrenze überschritten hatte. Wiederholtes telefonieren sowie für uns am Straßenrand winkend, erreichten wir dem Verhungern nahe das Ziel.

Endlich konnten wir bestellen und flott das Essen bekommen. Wir waren alle schon sehr hungrig. Aber mit Pizzen gestärkt, waren wir wieder mitten im Gespräch. Dabei erzählte Leopoldine von ihren Problemen. Sie bekommt beim Gehen leicht einen Schwindel und der kann Folgen haben … wo blieb die Zeit?

Helga und Walter vor der Pizzarestaurant in Travis

Sandra wollte bei der Geburtstagsfeier ihres Sohnes dabei sein. So kam es zum allgemeinen Aufbruch und wir machten uns auf den Heimweg. Vier Personen fuhren noch vor dem Gruppenfoto weg. Leopoldine und ich holten uns auf dem Weg zum Auto noch schnell ein Eis. Helga und Walter beobachteten uns dabei. Als wir dann endlich auch beim Auto waren, meinte sie, dass wir inzwischen schon einmal zu Hause waren, weil es so lange gedauert hatte. Dann nahmen alle Platz im Auto und die Heimfahrt verlief – fast - problemlos.

Denn am nächsten Tag informierte mich Leopoldine, dass sie kurz nach dem Aussteigen gestürzt war. Sie hatte sich nicht verletzt, aber ein paar Jugendliche halfen ihr beim Aufstehen. Das war ein Beispiel dafür, die heutige Jugend nicht alles „vergisst“, sondern auch sehr hilfsbereit sein kann. Unbekannterweise ein herzliches Danke!

Trotz Chaos wurde es ein schönes Treffen. Es war sehr lustig und unterhaltsam. Wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug nach Gschriet Ende August. Dabei werden wir auch unsere weiteren Trefftermine im Herbst vereinbaren. Wer mehr darüber wissen will, bitte schön, Tel: 0664/972 59 36 und/oder E-Mail: martinabergner57@gmail.com

 

Mag. Martina Bergner, Wernberg, Terlach

 

 

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Neues Leben langsam wahrgenommen

Neues Leben langsam wahrgenommen

„Junge Leute schwer verletzt“ am 16.3.2014, im „Straubinger Tagblatt“

Im Jahre 2014 prallte ich als 18-Jähriger mit dem Auto gegen einen Baum. Meine damalige Freundin (17), saß neben mir. Wir beide erlitten dabei ein schweres Schädel-Hirn-Trauma SHT. Darüber hinaus hatte ich auch noch mit mehreren Knochenbrüchen und einem Riss im linken Lungenflügel zu kämpfen. Wir wurden beide ins künstliche Koma versetzt. Trotz der schlechten Aussichten überlebten wir beide - und ich wachte bereits ein paar Tage später wieder auf.

Aber plötzlich war alles anders. Ich wusste nicht, wo ich war. Ich konnte mich an nichts mehr erinnern, aber ich spürte: Alle um mich herum kümmerten sich. Die Neugier übermannte mich und ich stellte viele Fragen. Meine Familie beantwortete sie alle geduldig und so kamen die Erinnerungen langsam wieder zurück. Aber es fühlte sich alles seltsam und anders an als zuvor – als hätte ich ein Buch gelesen, dessen Handlung ich schon irgendwie kannte, aber nichts davon selbst erlebt hatte. Bis heute kann ich mich nicht an den Unfall erinnern.

Während meiner Zeit im Krankenhaus wurde mein Körper wieder Stück für Stück zurechtgeflickt und mein Überleben gesichert. Anschließend kam ich in die Reha-Klinik Schaufling (D). Dort erhielt ich einen Stundenplan mit verschiedenen Therapieeinheiten, um wieder mobil zu werden. Das bisschen Selbstorganisation und Verantwortung hatten mir sehr viel Spaß gemacht, da ich endlich wieder das Gefühl bekam, ein Stück Kontrolle zurückzugewinnen. Es gab Übungen im Kneippbecken, Gehirntraining und Geräte, die meine Beine automatisch bewegten. Dennoch fühlte ich mich an diesem Ort nicht so wohl. Denn außer zwei gleichaltrigen Frauen, waren dort ausschließlich ältere Patienten in der Klinik.

Generell erholte ich mich von den schweren Verletzungen aber sehr gut. Lediglich das Gleichgewichtsorgan im linken Ohr wird dauerhaft zerstört zurückbleiben. Für meine Freundin nahm der Weg eine andere Richtung. Sie verblieb im Wachkoma und kämpfte viele Jahre still weiter. Nach sechs Jahren durfte sie diesen Weg loslassen – sie verstarb infolge einer wiederkehrenden Lungenentzündung.

Dieser Schicksalsschlag hatte mein damaliges, unbeschwertes Leben natürlich sehr auf den Kopf gestellt. Ich stand kurz vorm Abitur und wollte eigentlich Sport studieren. Das hatte sich aber schlagartig geändert. Stattdessen war ich in meinem Heimatort Straubing (D) aufgrund des Unfalls auf einmal sehr bekannt und das hatte mir gar nicht gefallen. Alle trauerten und nahmen Anteil, während ich noch gar nicht realisieren konnte, was da eigentlich passiert war. Mein Körper musste erst mal dafür sorgen, dass ich überhaupt weiterleben konnte. Da war kein Platz für Emotionen und Selbstbestimmung. Mein Leben fühlte sich in dieser Zeit eher fremdbestimmt an, obwohl es theoretisch viele Möglichkeiten gab.

Deswegen zog ich dann nach Nürnberg (D), um Medizintechnik zu studieren. Dort kannte mich niemand. Aber auch in dieser größeren Stadt wurde ich nicht glücklich. Weil ich in Wien einmal Urlaub gemacht hatte und es mir dort besonders gut gefiel, zog ich dann 2020 für mein Masterstudium nach Österreich. Hier konnte ich mir ein Leben aufbauen, das sich richtig gut anfühlt.

Mittlerweile mache ich einen Lehrgang im Rahmen der Bildungskarenz, nachdem ich zwei Jahre in einem Software-unternehmen tätig war. Außerdem hatte ich mir Reisen ermöglicht und war vier Wochen in Vietnam und drei Monate in Südamerika. Dort wurde mir wieder so richtig bewusst, wie schön das Leben eigentlich ist!

Aktuell nehme ich mir viel Raum dafür, um zusammen mit therapeutischer Unterstützung das Leben in meinen letzten 11 Jahren zu verarbeiten. Die Zeit heilt vieles, aber manche inneren Wunden können nur aktiv geheilt werden. Hiermit will ich Mut machen, sich selbst diesen Raum dafür zu geben. Ich spüre bereits nach vier Monaten, wie gut mir und meinem Selbstwert das tut.

Losgelöst von selbstauferlegten Zwängen will ich mich in der Zukunft noch einmal neu erfinden. Dafür war nämlich nach der Schule kein Raum. Vielleicht will ich Psychotherapeut werden, vielleicht aber auch etwas ganz anderes. Ganz sicher will ich aber mein Leben in vollen Zügen genießen. Denn das verstehe ich heute darunter, meine „zweite” Chance zu nutzen. Ich bin mir sicher, dass wäre auch im Sinne meiner damaligen Freundin.

Andreas Schütz (ganz re) beim Treffen der SHG-SHT Wien

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Termine September-Oktober 2025

Termine September-Oktober 2025

September 2025

02.09. Stmk. Aphasiker: SH Steiermark, Lauzilg. 25/3. Stock, Graz, 17.30

02.09. Zoo Schönbrunn-Treff U4 Hietzing, Anm. bei Nudi erbeten! 10.0

05.09. Oberes Belvedere: „Überraschung“, Anmeldung! 14.45

08.09. Wr. Aphasiker*innen mit Nudi im „Dani“, 20, Gerhardusg. 8, 15.00

03.09. SHG-Waldviertel im „Café Süd“, Landstr. 1, Zwettl, 14.00

13.09. SHG-OÖ: Ausflug ins Kammerhofmuseum in Gmunden, 13.34

13.09. Wr. Kegeln in „Freizeitoase“, U3 Kendlerstr. 38, Schuhe! 14.45

19.09. Schatzkammer: „Alles Gold was glänzt?“, Anm., 14.45

26.09. SHG-Zell am See: Pfarrsaal Schüttdorf, Kitzsteinhornstr. 1, 15.00

28.09. Wr. „Tag der Selbsthilfe“, Rathaus, Lichtenfelsg. 2, 10.00-17.00

 

Oktober 2025

01.10. SHG-Stmk: Seminarzentrum LKH Graz II – Standort Süd, 16.00

03.10. Unteres Belvedere: „Impressionismus“, Anmeldung, 14.45

04.10. Wr. Kegeln in „Freizeitoase“, U3 Kendlerstr. 38, Schuhe! 14.45

07.10. Stmk. Aphasiker: SH Steiermark, Lauzilg. 25/3. Stock, Graz, 17.30

07.10. Zoo Schönbrunn-Treff U4 Hietzing, Anm. bei Nudi erbeten! 10.00

08.10. OÖ-Angehörige im Netzwerk Gehirn Wels, Bahnhofpl. 4, 16.30

12.10. SHG-Wien mit Franz Tschida vom „Future Health Lab“, 15.00

13.10. Wr. Aphasiker*innen mit Nudi im „Dani“, 20., Gerhardusg.8, 15.00

17.10. Kunsthist. Museum: „Alles Gute! KHM wird 134“, Anm., 14.45

18.10. SHG-OÖ: Oktoberfest bei Wirt in Spaching, Waizenkirchen, 14.30

24.10. SHG-Zell am See: Pfarrsaal Schüttdorf, Kitzsteinhornstr. 1, 15.00

 

November 2025

04.11. Stmk. Aphasiker: SH Steiermark, Lauzilg. 25/3. Stock, Graz, 17.30

04.11. Zoo Schönbrunn-Treff U4 Hietzing, Anm. bei Nudi erbeten! 10.00

 

Dazu jeden MO HVV-Café Wolfsberg „Lebensg‘fühl“ Tel: 0664/542 50 34
in Wien jeden MO English Tea Time, DI + MI Bowling und DO Billard
Anmeldung für Wiener Museen bis spätestens Vortag  durch
Anruf, Mail, SMS oder WhatsApp an Tel: 0664/323 3 626

 

 

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Osterspiele, „Wings for Life“ und Grillfest

Osterspiele, „Wings for Life“ und Grillfest

Aus Oberösterreich: SHG Zentralraum & SHG Salzkammergut

Am Sa, 19. April, 14.30 Uhr, haben wir uns im „Offenen Kunst- und Kulturhaus OKH“ Vöcklabruck getroffen. Bei Osterspielen und Eierpecken konnten wir die vielen mitgebrachten Ostereier gut „verwerten“ und die Gaudi war riesengroß.

Am So, 5. Mai, 13.00 Uhr, hatten wir uns zum „Wings for Life world run“ in Kallham getroffen. Bestens organisiert von Gerald Hohensinn, Leiter der SHG Zentralraum und seinen Sportfreunden – den Rolling Bones.

Am So, 15. Juni, 12.00 Uhr hatten wir uns zum gemeinsamen Grillfest bei der „assista“ in Altenhof getroffen. Das Essen war ausgezeichnet, die Stimmung super und das Wetter sehr heiß … und wir haben es wieder mal geschafft, kein Gruppenfoto zu machen 😉

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Mein zweiter 30. Geburtstag

Mein zweiter 30. Geburtstag

Aus Niederösterreich: SHG-SHT Hollabrunn

Der 19. Mai 1995 war mein Schicksalstag. – Heute, 30 Jahre später, kann ich Danke sagen, dass ich noch weiterleben darf. Diesen ehrwürdigen Tag wollte ich heuer feiern. Daher lud ich für Sonntag, dem 18. Mai meine SHG Hollabrunn zu mir und meiner Mutti nach Staatz ein. Es war ein wundervolles Fest! Wir hatten fast zu wenig Platz in unserer Sommerküche, die ebenerdig zu begehen ist. Nachdem das Wetter nicht so ganz mitspielte, konnten wir uns nicht einmal nach draußen begeben.

So viele Gäste passen nur auf zwei Bilder …

Aber nichts desto trotz war es richtig herzerwärmend, schon als die ersten Gäste kamen und mir einen Smiley Luftballon mitbrachten. Hinter den vielen geschenkten Erdbeeren und Süßigkeiten, konnte ich Albin und Sophie gar nicht sehen.

Außerordentlich freute ich mich über die Überraschungsgäste, Sigrid und Susi von der Wiener SHG. Von ihnen bekam ich eine riesige Schale mit exotischen Früchten. Dazu gab es dann noch ein selbstgeschriebenes Gedicht, in dem neben den Wünschen erklärt wird, wie gesund dieses Obst auch wirklich ist.

Ich freute mich genauso sehr, über die selbstgebackenen Kuchen, die zur Jause mitgebracht worden waren. Dadurch war meiner Mutti und mir ein Stress beim Herrichten erspart geblieben. Dennoch hatten wir zur Stärkung Brötchen mit Aufstrich gemacht…

Es war soooo schön und ich möchte allen herzlich danke sagen, die zu meinem Fest gekommen waren. Nur Maria und Bernhard hatten es nicht geschafft. Aber dafür schickten sie mir eine liebe Sprachnachricht, die mich genau so glücklich machte.

Am meisten möchte ich mich aber bei meiner lieben Mutti be-danken. Sie hatte mich all die Jahre „ausgehalten“ und ist mir in guten, sowie in schlechten Zeiten beigestanden. Vielen Dank liebe Mama.

 

Uschi Wolfram, Staatz

Unser nächstes SHG-Treffen ist am Sonntag, 20. Juli, 14.30 Uhr  beim Museum in Horn. Wer mehr darüber wissen will, ruft mich bitte an Tel: 0664/223 44 10 oder schickt ein Mail an: kvarda@aon.at

 

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Durch viel Gesprächsstoff Zeit überzogen

Durch viel Gesprächsstoff Zeit überzogen

Aus Niederösterreich: SHG-SHT Waldvierte

Ein schöner Tag lud uns am 10. Mai 2025 zu unserem Gruppentreffen ein. Dafür hatten wir im „Café Süd“ wieder einen Platz im Extrazimmer für uns reserviert. Dort gab es angenehme Ruhe und wir konnten uns vertraulich über vieles austauschen. Die Gespräche untereinander tun immer gut und auch so manche Neuigkeit wurde miteinbezogen. Der im Frühling geplante Vortrag musste wegen terminlicher Schwierigkeiten auf den Herbst verlegt werden. Das Datum dafür wird in der nächsten Ausgabe bekanntgegeben.

Im „Café Süd“ Platz für uns reserviert

Unser nächstes Treffen ist dieses Mal schon am Samstag, 12. Juli, um 14.00 Uhr im „Café Süd“ in Zwettl, Landstraße 1. Wer mehr darüber wissen will, ruft mich am besten an, Tel: 0664/186 58 78

Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen,
Ingrid Kellner, Purk

 

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Biografiearbeit bei Demenz

Biografiearbeit bei Demenz

Aus Kärnten: SHG-Gemeinsam statt einsam Villach

Unsere SHG-Mitglieder waren gespannt, welche Informationen wir über „Biografiearbeit in der Begleitung von Menschen mit Demenz“ erfahren werden. Organisiert wurde dieser Vortrag am 28. April von der SHG-Demenz-Villach. Als Referentin für diesen Vortrag trat Eva Sachs-Ortner, MSc im Steirerhof auf. Sie ist Psychologische- und Sozialberaterin mit langjähriger Erfahrung in der Altenpflege. SaTiDem nennt sich die Demenzberatung, wo sie tätig ist.

Demenzberaterin: Eva Sachs-Ortner, MSc

Die hohe Besucheranzahl wies darauf hin, wie notwendig Informationen für Biografien sind. Denn damit wird den betreuenden Personen bislang unverständliches sowie belastendes Verhalten eines an Demenz erkrankten Menschen verständlich. Das wiederum ermöglicht eine individuelle Pflege. Somit wirkt sich die Betreuung sowie im Pflegeheim als auch zu Hause auf beiden Seiten entspannter aus.

Viele Beispiele aus der Praxis gaben uns Einblick in die Thematik. Zum Beispiel: „Thema Baden“. Ein Vater teilte seiner Tochter mit, er werde ab jetzt – es war Oktober – bis März nicht mehr baden, Katzenwäsche reicht. Gezielte Biografiearbeit mit Nachfragen bei Bekannten und Verwandten brachte Klarheit. Als Kind wurde der Vater im Krautschaffel gebadet. Ab Oktober wurde darin aber Kraut konserviert. Dadurch war dann nur mehr Katzenwäsche möglich. Dieses Hintergrundwissen ermöglichte die Pflege individuell aufzubauen.

Wir erfuhren noch viele weitere Beispiele. Einige Teilnehmer stellten interessante Fragen und erklärten persönliche Erfahrungen. Mitgerissen vom Vortrag über bis dahin kaum bzw. gar nicht bekannten Geschehnissen, entstand eine Diskussionsrunde unter uns.

Wir nahmen die Idee über Biografiearbeit mit, um sie bei Bedarf auch selbst einmal anzuwenden. Es ergib sich auch die Möglichkeit weiteren Vorträgen beizuwohnen, was wir sicher wieder einmal in Anspruch nehmen werden. Herzlichen Dank für diese interessante Veranstaltung von der SHG-Demenz-Villach sowie natürlich auch der Referentin Eva Sachs-Ortner Tel: 0664/844 45 31.

Martina Bergner, Wernberg, Terlach

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Softeis in vielen Kreationen

Softeis in vielen Kreationen

Aus Kärnten: SHG-Gemeinsam statt einsam Villach

Am 28. Mai war um 18.00 Uhr Regen angesagt. Daher genossen wir am Nachmittag unser monatliches Villacher Treffen beim Eissalon  „Millonig“ umso mehr. Gemeint ist damit der Softeis-Spezialist, der weit über die Grenzen Kärntens bekannt ist.

Unter einem großen Laubbaum fanden wir Platz und zugleich bot er Schatten vor der Sonne. Neugierig studierten wir die Eiskarte. Verschiedene Eiskreationen wurden bestellt. Die Eisbecher sahen nicht nur interessant aus, sondern es schmeckte auch jeder anders. Ein großes Lob den Produzenten!

„Eistschreapm“ bei Softeis „Millonig“

Während wir begeistert das Eis genossen, plauderten wir über bereits erlebte Urlaubsattraktionen. Es gab unterschiedliche Reiseziele, die Nacht der Chöre, Veranstaltungen wie z.B. „Wings for Life“.

Beim besten Eisangebot im „Millonig“

Auch was uns für unser nächstes Treffen interessieren würde war ein Thema. Wegen mehrerer Gründe beschlossen wir diesmal die zweimonatige Sommerpause zu splitten. Im Juni fand daher kein weiteres Treffen statt. Dafür wollen wir Pizzaessen in Travis mit Spaziergang durch den Ort oder eine Fahrt nach Gschrait um Ruhe und die lohnende Aussicht aufzunehmen. Die Termine dafür werden wetterbedingt kurzfristig davor vereinbart. Wer sich dafür interessiert, bitte bei mir melden Tel: 0664/972 59 36

 

Martina Bergner, Wernberg, Terlach

 

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Podcast zu Sport nach Schädel-Hirn-Trauma

Podcast zu Sport nach Schädel-Hirn-Trauma

In der 45. Folge von PARA:Sport, dem Podcast von MedTriX und dem Österreichischen Paralympischen Committee, sprechen Christine Lechner und Felix Pik mit dem ehemaligen Weltcup-Skirennläufer Hans Grugger und der Neurologin Monika Murg-Argeny.

Hans Grugger, Dr. Monika Murg-Argeny

Grugger spricht in dieser Folge von PARA:Sport über seine ersten Schritte nach seinem schweren Sturz auf der berühmten Streif, bei dem er ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hat. Und wir erfahren, wie er auch das psychische Trauma überwinden konnte. Die Begeisterung für den Sport gibt er nun als Lehrer seinen Schülerinnen und Schüler weiter – genauso will er Menschen nach einem Schädel-Hirn-Trauma Mut und Zuversicht geben.

Außerdem erklärt Neurologin Monika Murg-Argeny aus ärztlicher Sicht, was bei einem Schädel-Hirn-Trauma eigentlich genau passiert + wie es gelingt, wieder Freude am Sport zu erlangen.

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