Kärnten

Warmbad Villach einst und jetzt

Warmbad Villach einst und jetzt

Wir trotzten dem heißen Sommertag, am 1. Juli durch einen Besuch in kühlen Museumräumen der Stadt Villach. Geführt von eine kompetenten Angestellten, erfuhren wir genaueres

So hat Warmbad Villach vor 220 Jahren ausgesehen

Thematisiert wurde das bekannte, inzwischen leider geschlossene Zillerbad, das Warmbad als Industrie mit Kalkbrennöfen, die Steinbrüche und Ziegelwerke, die Archäologie, der Naturraum Villacher Alpen und der traditionelle Kurort Warmbad. Film-, Foto- und Fundmaterial unterstützen die Erzählungen.

Bereits die Römer bauten im Warmbad ein kleines Becken und genossen auf der wichtigsten Verbindungsstraße zwischen Noricum und Rom Badefreuden in den warmen Quellen. Mehrere Hügelgräber der Kelten weisen ebenfalls auf den Badegenuss hin. Aus den vulkanischen Tiefen des Dobratsch  kommt mit dem radioaktiven Edelgas Radon angereichertes Wasser und schon damals dürfte man dessen heilsame Wirkung erkannt haben.

Die im 19. Jahrhuntert eröffnete k.k. Staatsbahn mit Bahnhof in Warmbad,  brachte einen Gästeboom. Für Herrschaften aus ganz Europa wurde ein Besuch der Thermenquelle zur Prestigesache. Baden war damals nur mit  einer züchtigen Kleidung gestattet. Frauen und Männer trennte eine Bretterwand. Erst seit Mitte 20. Jahrhunderts dürfen wir gemeinsam Baden gehen. Auch heute noch erfreut sich in dem inzwischen erweiterten, renovierten und erneuerten Bad & Thermalbecken regen Besuchs.

Funde von Mineralien und Knochen von Tieren konnten ebenfalls bewundert werden. Viel Neues wurde uns mitgeteilt und mit dem errungenen Wissen beendeten wir den Museumsbesuch. Danke!

Roland´s „Bademode“

Dann ging es weiter zum benachbarten Rosengarten. Wirklich ein idyllischer Platz inmitten der Stadt. Wir verweilten, plauderten und erfreuten uns an der Blütenpracht. In unmittelbarer Nähe gibt es die Gedenkstätte zur Erinnerung an ermordete Menschen im 2. Weltkrieg. Auf Tafeln sind deren Namen, Geburts-, Sterbedatum und Todesort angeführt. Es fiel uns auf, dass wir uns aus der schulischen Zeit gar nicht mehr daran erinnern konnten. Zum Teil gab es noch Erinnerungen an die Erzählungen von Eltern oder Großeltern über den Nationalsozialismus und dessen schreckliche Vergangenheit.

Mit aufgewärmten Gedanken hoffen wir auf eine gute Zukunft. Das nächste Treffen im Zitronengarten ist schon geplant!

 

Martina Bergner, Wernberg, Terlach

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Besuch im Zitronengarten am Faakersee

Besuch im Zitronengarten am Faakersee

Die Sonne brannte herunter und wir freuten uns am 29. Juli auf ein bisschen Schatten des teils überdachten Gartens am Faakersee. In Erwartung eines erfrischenden Getränks war schon von weitem der Duft von Zitrusfrüchte zu riechen.

Der Zitronengarten ist auf internationalem Niveau. Mit 280 verschiedenen Arten aus der ganzen Welt ist diese Anlage einzigartig in Österreich. Bestaunt werden können alte Sorten der Medici - Sammlung aus dem 16. Jahrhundert, sowie seltene Arten und exotische Stücke aus Afrika, USA und Australien.

Auch so kann eine Zitrusfrucht aussehen

Die 4000 Quadratmeter große Anlage ist liebevoll mit Citrusbäumen, Oliven, Palmen und mediterranen Pflanzen ausgestattet. Im April ist Hauptblütezeit, wo kaum wahrnehmbarer Geruch zu riechen ist. Von Dezember bis März reifen die meisten Früchte. Es ist unvorstellbar, dass die Früchte „Buddhas Hand“, „Maxima“ und Co bis zu 35 cm Länge erreichen und knapp drei Kilo wiegen können. Durch unterschiedlichste Kreuzungen der Zitrusfrüchte entstanden auch sehenswerte Exemplare. Aufgrund der unterschiedlich langen Reifezeit und den Herkunftsländern können die seltenen Sorten zu jeder Jahreszeit bestaunt werden.

Einladende Sitzmöglichkeiten für den Videofilm kamen uns sehr entgegen. Anstelle der erwarteten Kühle war es mehr als heiß und unsere Schweißdrüsen hatte bei der Schwüle ihre Freude. Dann sahen wir Informationen über die Verarbeitung von Zitrusfrüchten und  unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten  beim Kochen von Fisch, Pesto … Wer hätte schon gedacht, wie vielfältig diese Frucht eingesetzt werden kann.

Wieder in der Eingangshalle durften wir im Shop viele Köstlichkeiten probieren. Essig, Öl, Marmelade und noch mehr – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Martina, die Liebhaberin aller süßen Sachen fühlte sich sichtlich wohl. Ihre Favoriten waren ein Basilikumpesto, Orangen- und Zitronenmarmelade.

Bei Kaffee und Eis verabschiedeten wir uns in die Sommerpause.

Im Oktober planen wir unser nächstes Treffen vielleicht in einer privaten Imkerei oder machen einen Spaziergang mit Buschenschank im Drautal oder setzen die Kärntencard Aktivität ein. Wie immer wird kurzfristig davor entschieden. Wer mehr wissen will, meldet sich am besten bei mir Tel: 0664/972 59 36 oder : martinabergner57@gmail.com

 

Martina Bergner, Wernberg, Terlach

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5. Südkärntner Lebenslauf

5. Südkärntner Lebenslauf

Der 5. Südkärntner Lebenslauf fand am 22. Mai endlich wieder am wunderschönen Klopeinersee statt. Auch unsere Gruppe war für diesen guten Zweck sportlich mit dabei. Jede/r konnte innerhalb von zwei Stunden möglichst viele der 5-km-Runden um den See machen. Egal ob laufend, walkend, skatend, mit dem Rollstuhl oder gemeinsam mit dem Hund unterwegs, konnte man damit etwas Gutes tun.

Unsere Staffel war mit guter Laune unschlagbar

Das Programm war wie beim letzten Lebenslauf 2019. Es gab kein Startgeld und keine Zeitnehmung. Man legt in maximal zwei Stunden so viele Kilometer um den See zurück, wie es einem möglich ist. Pro zurückgelegtem Kilometer spenden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Euro, sprich eine ganze Runde um den See erfordert eine Mindestspende von zehn Euro. Auf diese Weise kamen auch heuer viele Euros für gute Zwecke zusammen.

aus www.hirnverletzt.at/aktuelles

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Mit Ortner eine Lebensreise gemacht

Mit Ortner eine Lebensreise gemacht

Endlich war es so weit. Der langersehnte Besuch des Kabaretts von Stefan Ofner wurde am 22. Mai Wirklichkeit.

Wie es sich gehört, trafen wir uns frühzeitig im kleinen Innenhof vom Kulturkeller Villach. Dort erzählte uns Walter aus vergangenen Zeiten. Damals war der Raum noch der Treffpunkt für Jugendliche zum Tanz … Jede Ecke hatte ihren bestimmten Zweck. Walter hielt sich aber mit Einzelheiten darüber zurück.

Stefan Ofner, gebürtiger Villacher, bot uns mit „Wieso“ zwei Stunden hervorragendes Kabarett. Es war kritisch und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb zum Lachen.

Stefan Ofner über die Frage „Wieso?“

Der Inhalt dieses Stückes war, woher komme und wohin gehe ich. Eine Lebensreise mit mehreren Turbulenzen. Immer mit dabei das Unterbewusstsein, um nicht alleine zu sein. Viele, nicht nur historische Persönlichkeiten kamen dazu und begleiteten ihn bei der Reise. Blitzschnell schlüpfte Ofner dazu in alle „Personenrollen".

Es war wirklich ein sensationeller Abend und sollte jeder einmal miterleben dürfen. Wir waren uns einig, in ihm steckt ein ganz, ganz großer Star. Wir wünschen ihm dafür alles Gute!

In der kurzen Pause und natürlich auch nach der Vorstellung genossen wir ein Glaserl Wein. Dabei tauschten wir Gedanken und Eindrücke über das Stück aus. Es war ein besonderer und gut gelungener Abend. Danke an alle, die daran beteiligt waren.

Anfang Juli besuchen wir das Museum Rosengarten und Denkmal "Namenlos" in Villach. August und September sind dann Sommerpause. Unsere Gruppe „GEMEINSAM STATT EINSAM" wünscht allen einen angenehmen und Corona-freien Sommer.

 

Martina Bergner, Wernberg, Terlach

 

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Plaudern und Spielen

Plaudern und Spielen

Am 25. März trafen wir uns ungewohnter Weise wieder in der Praxis von Mag. Andrea Fahlböck. Grund dafür waren Corona und Walters unklarer körperlicher Zustand nach seinem Reha-Aufenthalt.

Aber alle trudelten ganz gemütlich ein. Das änderte sich schnell!! Fragen über Fragen wurden gestellt. Ja, wir sind eben interessiert. Walter „durfte" antworten und erzählen. Wie, was ... war bei der Reha los, gibt es Veränderungen usw. Roberts berufliche Änderung sowie Rosamundes anstehende Reha in Bad Radkersburg (Steiermark) waren genauso Gesprächsstoff.

Eigentlich war „Spielen“ angesagt. Hingewiesen mit Nachdruck, siegte UNO, das Kartenspiel. Ist nur was für Kinder!? Irrtum, auch Erwachsene sind immer wieder gern einmal Kind. Wir hatten wirklich unseren Spaß und natürlich auch Schadenfreude. Ganz egal wie „jung" wir sind, jeder will gewinnen! Hochachtung vor Walter. Er schaffte es auf spezielle Art Karten zu halten sowie auszugeben. Bravo! Die erhaltene Botox-Therapie tat ihres dazu. Walter, nur weiter so.

Wer gewinnt?

Wir freuten uns über die gemeinsame gemütliche, interessante, lustige Zeit und am guten Kaffee. Wie immer verlief die Zeit im Flug und gottseidank gingen uns die Themen nicht aus.

Mag. Martina Bergner, Wernberg, Terlach

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Oster-Markt in Klagenfurt

Oster-Markt in Klagenfurt

Am Mittwoch, dem 6. April machten wir uns auf dem Weg in die Stadt Klagenfurt. Am Neuen Platz wartete der Ostermarkt auf uns. Langsam spazierten wir durch Gassen, bemerkten Sehenswürdigkeiten an denen wir normal schnell vorbeigehen. Uns interessierten die vielen Stände und Gespräche mit Ausstellern. Dabei kam es zu Kindheits-Erinnerungen, die natürlich ausgetauscht wurden. Während Walter sich eine Pause mit Kaffee gönnte, schlenderten wir weiter und hielten manches mit Bildern fest.

Überlebensgroße Eier am Klagenfurter Ostermarkt

Frühes wegfahren, viel gehen und schönes Wetter macht hungrig. So fielen wir in das urige Gasthaus „Pumpe". Das Gulasch schmeckte uns allen hervorragend gut. Die Zeit verflog und wir trennten uns mit den besten Wünschen für ein gesegnetes Osterfest.

Gespannt warten wir auf den 22. Mai, wo endlich um 18.00 Uhr das Kabarett „Wieso" von Stefan Ofner im Kulturkeller Villach stattfindet.

Mag. Martina Bergner, Wernberg, Terlach

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Durch ÖKUSS-Kurs zur Gremienvertreterin geworden

Durch ÖKUSS-Kurs zur Gremienvertreterin geworden

Bereits im vergangenen Herbst startete der Kurs „Kollektive Patientenbeteiligung“ in der Österreichischen Kompetenz- und Servicestelle für Selbsthilfe (ÖKUSS). Mag. Gudrun Braunegger-Kallinger und Mag. Renate Haiden organisierten zehn online-Treffen  mit Vorträgen von Experten aus dem Gesundheitswesen. Die erworbenen Ergebnisse habe ich an unsere SHG-Vertreter/Innen weitergeleitet. Mit diesem Wissen soll ihre Arbeit erleichtert werden und eine Hilfestellung für ein besseres Auftreten in der Öffentlichkeit darstellen. Dafür wünsche ich Euch alles Gute und stehe jeder Zeit gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

Am 25.1. war das letzte Treffen, bei dem alle zwölf Teil-nehmer/Innen eine elektronische Be-stätigung über-reicht bekamen. Natürlich wurde das Original mit der Post nach-geschickt. Damit wurde aber auch der Stellenwert unserer Österreichischen Gesellschaft für Schädel-Hirn-Trauma ÖGSHT erhöht. Wir sind nun auf der ÖKUSS Website als mögliche Gremienvertreter gelistet, gelten nun als Ansprechpartner für unsere Krankheit. Damit sollen wir in Zukunft in gesundheitspolitische Entscheidungsprozesse einbezogen und für die aktive Mitarbeit in Gremien empfohlen werden.

Bis zur nächsten Sitzung im kommenden Juni wird sich vielleicht einiges schon geändert haben. So könnte zum Beispiel der Name unserer Gruppen verbessert werden. Denn in der Öffentlichkeit hat die Bezeichnung Selbsthilfegruppe einen eher negativen Beigeschmack. Der Durchschnittsbürger verbindet damit häufig nur eine Kaffeerunde von älteren, jammernden Leuten.

Aber auch junge Leute sollen sich von dem hilfreichen Angebot unserer Gruppen angesprochen fühlen. Denn gerade ein SHT erleiden viele Personen zwischen 20 und 30 Jahren bei Sportunfällen oder im viel zu schnellen Straßenverkehr. Natürlich sind unsere SHG-Treffen auch weit mehr als nur ein „Jammerkränzchen“. Mit unserem Wissen über die persönliche Bewältigung der Erkrankung können wir mehr sagen als alle Befunde zusammen. Man muss lernen, die Folgen seiner Krankheit zu bewältigen und dafür haben wir die brauchbarsten Anregungen.

Noch eine Idee ist die Vernetzung von themenspezifischen Organisationen. Dafür bietet der Bundesverband Selbsthilfe Österreich BVSHÖ eine brauchbare Stütze. Denn es gibt noch einige neurologische Krankheiten, die zusammen passen. Gemeinsam haben wir einen viel eindrucksvolleren Stellenwert in der Medizin und können dadurch eine verbesserte Betreuung erhoffen.

Durch meine Teilnahme an diesem Kurs haben wir alle einen positiven Pluspunkt gewonnen. Der soll mehr als nur die Eintragung auf einer Liste im Internet sein. Wir haben gemeinsam mit unserem Neurologen Dr. Nikolaus Steinhoff einiges vor. Im Herbst soll es endlich wieder zu einem Gruppenleiter/Innentreffen kommen. Der Termin für das internationale SHT-Treffen „TBI-Challenge“ ist - hoffentlich ohne Corona - für 2. und 3. Dezember in Wien 2022 fixiert.

 

Sigrid Kundela
Generalsekretärin der ÖGSHT

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Neuerlicher ÖGSHT-Treff via Zoom

Neuerlicher ÖGSHT-Treff via Zoom

Eigentlich wollten sich die ÖGSHT-Gruppenleiter im Novotel beim Hauptbahnhof in Wien persönlich treffen. Aber Corona ist immer noch sehr lästig, sodass wir uns am 30. September 2021 mit einem neuerlichen Zoom-Meeting begnügen mussten. Aber nächstes Jahr …

Elektronisches Treffen mit Dr. Nikolaus Steinhoff ohne Bild

Dankenswerterweise durften wir wieder Jürgen Gasser, den Betreuer unserer Website : www.oegsht.org begrüßen. Er wiederholte seine Bitte um raschere Zusendung von Terminen und Beiträgen bereits stattgefundener Veranstaltungen. So können wir unser Angebot im Internet aktualisieren und geplante Treffen früh genug verlautbaren.

Brigitte Queder aus Salzburg bestätigte den Erfolg des wöchentlichen  Zoom-Treffs ihrer Mitglieder. Auch wenn in Zukunft  persönliche Treffen wieder geplant sind, soll der Kontakt über das Internet ebenso in Takt bleiben. Damit können entlegen wohnende Leute über den Ist-Stand am Laufenden bleiben. Ihren Bericht über den „Tag der Selbsthilfe“ im Europark will sie gleich weiterleiten.

Dr. Nikolaus Steinhoff konnte sich über sein Handy nur mit Ton einschalten. Natürlich war er für uns der optimale Ansprechpartner bezüglich der Corona-Plage. Die meisten von uns warten bereits auf die dritte Impfung. Nachdem spätestens im Februar 2022 ein neues Serum zugelassen werden soll, lohnt es sich darauf zu warten. Denn es verspricht einen noch höheren Wirkungsgrad und wird uns hoffentlich bei der Bewältigung der derzeitigen CoVid-19-Lage helfen. Alle, vor allem auch die bereits geimpften und genesenen Personen werden darum gebeten, auch weiterhin auf die Hygiene mit Händewaschen und Maske-Tragen nicht vergessen.

Danach wies Gerald Hohensinn aus OÖ darauf hin, dass die bevorstehende Generalversammlung vom Netzwerk-Gehirn OÖ aus Sicherheitsgründen auch über das Internet stattfinden wird. Einige Mitglieder zeigten sich bereits sehr dankbar, dass sie sich dadurch nicht ausgeschlossen fühlen. Und von deren Grillparty im September wird er dessen Sekretärin Christa Hausjell bitten, gleich einen Bericht darüber mit ein bis zwei Fotos an Jürgen Gasser zu senden.

Tschodi Datzinger von der SHG aus St. Pölten ist derzeit selbst mit medizinischen Problemen konfrontiert. Leider konnte er in seiner Gruppe bis jetzt niemanden für die Organisation eines Treffens finden. Ich meinte, dass er sich vielleicht über den Dachverband der SH in NÖ mit den Kolleg/Innen einer SHG für Schlaganfall zusammenschließen könnte. Denn die SHG in Vorarlberg konnte dadurch ihren Stellenwert in ihrem Bundesland sehr gut verbessern.

In Wien gibt es jeden dritten Freitag im Monat eine barrierefreie Führung im Kunsthistorischen Museum. Dazu sind auch alle kognitiven Patienten mit einem Assistenten kostenlos eingeladen. Die Termine dafür bitte bei den Wiener Seiten nachsehen.

Wir freuen uns auf ein neues elektronisches ÖGSHT-Treffen 2022. Bis dahin stehe ich jederzeit gerne für Fragen, Wünsche, Beschwerden und natürlich auch Anregungen gerne zur Verfügung.

Sigrid Kundela

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Picasso-Austellung in Gmünd

Picasso-Austellung in Gmünd

Knapp bevor die Picasso-Ausstellung endete, schafften wir am 26. September einen Besuch in der Galerie Stadtturm Gmünd. Beim Eingang der über drei Stockwerke verteilten Kunstwerke lag sein Lebenslauf auf.

Pablo Picasso  wurde am 25. Oktober1881 in Malaga geboren. Bereits als 15-jähriger trat er in die Kunstschule in Barcelona ein. Als Künstler nahm er den Namen seiner Mutter an. Picasso war Grafiker, Maler und Bildhauer. Seine 6 Frauen aber auch Stiere waren häufige Motive bzw. Inspirationen. Auch übte er sich an der Kunst „primitiver", afrikanischer Völker. Die erste Radierung fand mit Modell Marie-Therese, seiner späteren Frau statt.

 

„Modell Marie-Therese“ von Pablo Picasso

Am 8. April 1973 verstarb er und wurde auf seinem Schloss beigesetzt. Picasso hinterließ mit all seinen Werken ein Vermächtnis in der Kunst, dass bis jetzt nach wirkt.

Im Stadtturm Gmünd, das alte passende Gebäude waren Grafiken, Radierungen (Ätz- und Kaltradierung) und Lithographien zur Schau gestellt. Kaum vorstellbar, wie so ein Werk entsteht. Manchmal verlangte ein Kunstwerk  genauestes und langes Betrachten. In Erinnerung an unsere Schulzeit sahen wir uns auch öfters als „Picasso".

Anschließend marschierten wir auf den liebevoll Hauptplatz von Gmünd, wo noch ein großer Flohmarkt besichtigt wurde. Martina, die alte Sammlerin, wurde fündig - es war ein Barometer.

Nach einem gemütlichen Abendessen in einem Gastgarten ging's zurück nach Villach. Ein Dank an alle, die zu diesem herrlichen Tag beitrugen.

Mag. Martina Bergner, Wernberg, Terlach

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